
Veranstaltungsreihe „Bildung4Future“
Forschung trifft Lebenswelt: Wie Forschung junge Menschen in Bildung, Medien und Alltag erreicht
Ob Gesundheit, Klima, Künstliche Intelligenz oder gesellschaftliches Zusammenleben: Forschung betrifft Themen, die junge Menschen im Alltag und mit Blick auf ihre Zukunft beschäftigen. Zugleich konkurrieren wissenschaftliche Inhalte mit kurzen Videos, persönlichen Erfahrungsberichten und KI-generierten Antworten um Aufmerksamkeit.
Damit Wissenschaft nicht nur wahrgenommen, sondern als verlässlich und bedeutsam verstanden wird, braucht es passende Zugänge. Die Medien und Plattformen, die Jugendliche nutzen, können Forschung sichtbar und verständlich machen. In der Schule können Lehrkräfte wissenschaftliche Erkenntnisse einordnen, mit Unterrichtsinhalten verbinden und vertiefen. Dafür braucht es Formate, die an die Lebenswelt junger Menschen anknüpfen und zugleich unter den Bedingungen des Schulalltags funktionieren.
Die digitale Podiumsdiskussion „Forschung trifft Lebenswelt“ nimmt diese Zugänge in den Blick: Wie kann Forschung an die Erfahrungen und Fragen junger Menschen anknüpfen, damit sie Wissenschaft als relevant für ihr eigenes Leben erleben? Wie können die von Jugendlichen genutzten Medien Wissenschaft verständlich, glaubwürdig und altersgerecht vermitteln? Und wie müssen Lernszenarien gestaltet sein, damit Forschung im Unterricht erfahrbar wird?
Darüber hinaus geht es um geeignete Themen und Erzählweisen, um die Unterstützung, die Lehrkräfte für die Einbindung aktueller Forschung benötigen, und um die Beteiligung junger Menschen, Lehrkräfte und Eltern an der Entwicklung von Angeboten. Gemeinsam diskutieren wir auch, woran sich erkennen lässt, ob Wissenschaftskommunikation nicht nur Aufmerksamkeit erzeugt, sondern Verständnis und Lernen fördert.
Veranstaltungsort:
Online
Termin:
18. November 2026 // 16:00 Uhr
Dauer: 60 Minuten
Hier anmelden zur Veranstaltung
Das sind unsere Gesprächspartner*innen:

Dr. Claudia Lampert
ist Senior Researcher am Leibniz-Institut für Medienforschung (HBI). Ihre Forschungsschwerpunkte sind die gesellschaftlichen Auswirkungen der digitalen Transformation auf Kinder und Jugendliche sowie die Gesundheitskommunikation. Ein besonderer Fokus ihrer Arbeit liegt auf der zielgruppengerechten Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Christoph Klimmt
seit 2010 Universitätsprofessor für Kommunikationswissenschaft an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und seit 2021 Direktor des Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung. Er forscht zur Nutzung und Wirkung unterhaltsamer und informierender Medienangebote, auch mit Blick auf Kontexte der Bildung und Wissenschaftskommunikation. Mehr Infos zu seiner Person auf der Internetseite des Instituts IJK.


Dr. Soraya Cornelius
Studienrätin und Chemie- und NwT-Lehrerin am Gymnasium Korntal-Münchingen. Sie hat an der Bergischen Universität Wuppertal im Fach Chemiedidaktik zur digitalisierungsbezogenen Kompetenzförderung im Chemieunterricht promoviert und wurde dabei von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. Zudem ist sie als freie Fortbildnerin zu Themen rund um die innovative MINT-Bildung.
Die Moderatorin

Nele Kister
Projektverantwortliche für die Veranstaltungsreihe Bildung4Future bei der Eduversum Verlags- und Bildungsagentur. Sie konzipiert und moderiert interdisziplinäre Dialogformate zu gesellschaftsrelevanten Themen und deren Auswirkungen auf den Bildungsbereich. Sie schafft den Rahmen für einen lebendigen Austausch zwischen Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Medien sowie den Teilnehmenden.
Eine Veranstaltung in der Reihe Bildung4Future der Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung e.V.
in Kooperation mit der Eduversum Verlags- und Bildungsagentur.
Die Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Bildungsprojekte für Schulen und außerschulische Lernorte entwickelt. Er erstellt Unterrichtsmaterialien zu gesellschaftspolitischen Themen, fördert die Medienkompetenz von Jugendlichen und organisiert als anerkannter Träger der politischen Bildung Veranstaltungsreihen und Diskussionsformate. Die Arbeitsgemeinschaft arbeitet eng mit Ministerien, Stiftungen und Bildungseinrichtungen zusammen, um politische Bildung lebensweltnah und partizipativ zu gestalten.


